Darum geht es

Ich bin ein Ruhrpottkind aus einer Kleinstadt. In meiner Kindheit in den 1960ern verdienten die meisten Männer ihr Brot bei der RAG, und die Frauen waren für Haus und Kinder da. Damit alle gut versorgt werden konnten, kam Obst und Gemüse aus dem Garten, und man hielt Tiere wie Hühner, Stallhasen, Ziege und Schwein.

Essen gab es immer reichlich und bestand hauptsächlich aus dem, was Garten und Stall hergaben. Kalorien kannte man noch nicht und musste man auch nicht zählen, weil sich alle den ganzen Tag über bewegten. Auch eine Ernährungspyramide brauchte man nicht, denn Fleisch war teuer und man aß sich an Gemüse und Kartoffeln satt. Ich liebe Omas und Mutters Gerichte immer noch; allerdings gehe ich heute sparsamer mit Fett um – man bewegt sich ja nicht mehr so viel.

Ich wünsche viel Freude beim Stöbern und Nachkochen 🙂